Athas

Gedanken vor den Besuch von Slither

Mitten in der Wüste irgendwo zwischen Silver Spring Oase und Nibenay im Schatten einer Düne sitzt Goar und überprüft noch einmal seine Ausrüstung. Während er die Riemen seiner Maul kontrolliert geht ihm so einiges durch den Kopf.

„Ohmann was mache ich hier überhaupt? Wir sind mitten in der Wüste und warten darauf das es verdammt noch mal Nacht wird. Um dann in eine der merkwürdigsten Ausgeburten der verdrehten Magie hier auf Athas einzubrechen.
Was habe ich nur falsch gemacht ihr Geister?
Was soll ich nur von dieser zu groß geratenen Verhöhnung der Natur halten?
Ein gigantisches Skelett welches auf seinen Rücken eine Festung trägt.
Wie kommt man nur auf so eine schwachsinnige Idee? Und dann dem ganzen Gebilde aus unzähligen Knochen die Form eines gigantischen Skorpions geben ? Was hat dieser Defiler nur geraucht?
Ich habe keine Ahnung wie viele Lebewesen und Geistern für diese Abnormalität ihr Leben geben mussten. Anscheinend verheert aber ihre Existenz nicht weiter die Natur.
Reicht es nur den Erschaffer zu vernichten oder muss auch dieses Gebilde vom Angesicht der Welt getilgt werden?
Momentan reicht meine Kraft zwar eh nicht aus um auch nur eines vom Beiden zu bewirken.
Aber diese Frage lässt mir keine Ruhe.
Eines ist mir aber absolut klar egal was diese Blutperle die wir stehlen wollen ist oder was auch immer sie bewirken kann.
Yarnath der Schädel darf sie nicht behalten. Jemand der so ein Gebilde erschafft, ist kein Freund der Natur.
Und warum greifen wir überhaupt diese Festung an? Lafeya meinte sie hätte eine Vision von einem Ort mit mehreren Lebensbäumen und einem Ritual gehabt. Während des Rituals wäre ein riesiger runder Edelstein vernichtet worden. Dieser Stein soll nach ihrer Meinung die Blutperle gewesen sein. Das Ritual und der Ort hätten irgendwas mit der Rettung ihres Waldes zutun gehabt.
Vielleicht hat sie von den Geistern der Natur eine Eingebung bekommen.
Oder vielleicht war das Abenteuer, welches sie während meiner Abwesenheit überstanden haben, zuviel für die Elandrin.
Ich weiß einfach nicht was ich davon halten soll.
Zuerst hat Lafeya einen Traum von der Blutperle und dann finden wir mitten in der Wüste die Leiche eines Spions der Veiled Allianz.
Nach den Berichten von Laefeya und Lynch handelt es sich bei Allianz um eine Gruppe von schwachen, idealistischen, besserwisserischen Magiern, die sich gegen die Hexerkönige auflehnen und schwer aufzufinden sind. Das einzig Gute an dieser Gruppe soll es sein das sie auf die Natur achten und die Lebensenergie von Athas beschützen. Sie benutzen nicht wie andere Magier einfach rücksichtslos die Kraft der Natur für ihre Zaubersprüche.
Lafeya meint sie wüsste wo man Angehörige dieser Gruppe in Nibenay finden könnte.
Ich habe noch nie von diesen Leuten gehört. Ok ich kenne so einige Dinge nicht die diese Städter als so wichtig ansehen.
Wenn die nur Verstehen würde wie unwichtig einige ihrer Regeln und Sitten sind.
Schade dass meine Begleiter unbedingt über Nibenay zum Staubmeer wollen. Ich hätte gerne einmal in Gulg nach Hinweisen für die Rettung des Waldes gesucht. Wieso nur wollen die unbedingt nach Nibenay?
Im grossen und ganzen ist es mir Recht das wir möglichst wenige Städte aufsuchen. Ich hasse diese stinkenden Ansammlungen von Menschen. Aber Gulg soll laut den Händlern in Silver Springs eine Waldstadt sein. Die Bewohner sollen sogar den Wald verehren und mit den Geistern sprechen. Irgendwie hört sich das für mich besser an als Nibenay, verkommene angebliche Blüte der Zivilisation.

Das Treffen mit meinen Kameraden war auch irgendwie anders als ich erwartet habe. Nach der Vision hatte ich gedacht daß sie in Schwierigkeiten stecken, stattdessen kamen sie sehr entspannt aus der Schlucht und machten dumme Witze. Ich hatte das Gefühl das Lafeya irgendwie zufrieden darüber war das ich in der Zwischenzeit einige neuen Wunden erhalten hatte. Wieso nur glaube ich das sie das nicht wegen den Geschichten die solche Narben erzählen gut fand sondern nur froh war das ich verletzt wurde?

Kurz nachdem wir den Spion auf unseren Weg durch die Wüste entdeckt hatten mussten wir gegen einen Gaj und seine Sklaven antreten. Diese Käferdinger hasse ich wirklich. Jedesmal nach einem Kampf mit ihnen kann ich mich nicht an den ganzen Ablauf erinnern, habe tierische Kopfschmerzen und einer meiner Kameraden redet wenigsten eine Stunde nicht mehr mit mir. Die Viecher kämpfen irgendwie nicht fair.

Gerade als Goar an dieser Stelle in seinen Gedanken angekommen war merkt er das die Sonne untergeht.
„Dann wollen wir mal sehen wie gastfreundlich Yarnath ist“ mit diesen Worten schultert Goar seine Sachen um mit seinen Freunden in Slither einzubrechen.

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Mekkiah

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