Gotan

Henchman - Mensch - Ranger

Description:

Gotan, level 1
Human, Ranger
Build: Archer Ranger
Fighting Style: Archer Fighting Style
Ranger: Running Attack
Background: Occupation – Military, Geography – Urban

FINAL ABILITY SCORES
Str 12, Con 10, Dex 20, Int 9, Wis 16, Cha 12.

STARTING ABILITY SCORES
Str 12, Con 10, Dex 18, Int 9, Wis 16, Cha 12.

AC: 15 Fort: 13 Reflex: 17 Will: 14
HP: 22 Surges: 6 Surge Value: 5

TRAINED SKILLS
Acrobatics +10, Dungeoneering +8, Endurance +5, Stealth +10, Nature +8, Perception +8

UNTRAINED SKILLS
Arcana -1, Bluff +1, Diplomacy +1, Heal +3, History -1, Insight +3, Intimidate +1, Religion -1, Streetwise +1, Thievery +5, Athletics +1

FEATS
Human: Lethal Hunter
Level 1: Secure Encampment

POWERS
Bonus At-Will Power: Careful Attack
Ranger at-will 1: Fading Strike
Ranger at-will 1: Twin Strike
Ranger encounter 1: Singular Shot
Ranger daily 1: Sure Shot

Bio:

Dies ist die Geschichte von Gothan, dem furchtlosen Kundschafter aus Tyr, der in die Welt auszog, um sein Glück in der Heimat zu finden.

Geboren als Sohn zweier Markthändler, begann Gothans Leben recht gewöhnlich. Sobald er alt genug war, begann er seinen Eltern auf dem Markt zu helfen. Er träumte davon, einst den Marktkarren seiner Eltern zu erben und mit dem Einkommen für eine kleine Familie sorgen zu können. Doch wie so oft kam es anders im Leben. Er war gerade zwölf geworden, da brannte die kleine Hütte, in der Goddard der Markthändler mit deiner Frau und seinem Kind wohnte, ab. Gothan war der einzige, der lebend gerettet werden konnte und wünschte sich kurz darauf, doch umgekommen zu sein. Als Waise wurde er kurzerhand in ein Kinderheim verfrachtet. Doch wahrscheinlich wäre es ihm auf der Straße besser gegangen, da hätte er sich wenigstens seine Nahrung selbst zusammen suchen können und wäre nicht gezwungen gewesen, jeden Tag schimmliges Brot zu essen. Gothan litt unter älteren Kindern, welche ihn jagden und ihm das magere Essen entrissen. Einzig Lianne wurde eine Freundin, ein etwa gleichaltes Mädchen, was bereits als Sklavin Tag für Tag für einen Zimmermann arbeiten musste. Sie war die einzige, die zu ihm hielt und ihn mit ihrem unverbesserlichen Galgenhumor immer wieder aufbaute.
Auch für ihn gab es eigentlich wenig gute Aussichten, um nicht auf dem nächsten Sklavenmarkt verkauft zu werden. Dass Gothan dann doch nicht das gleiche Schicksal ereilte wie Lianne, lag an dem Nachwuchsmangel der Stadtwache. Diese rekrutierte Kinder aus dem Waisenhaus, denn außer einem Bett und schlechter Verpflegung kosteten diese nichts. Bald begann seine Ausbildung und Gothan lernte kämpfen, schießen und sich zu orientieren. Früh wurde er eingesetzt, um den Gefangenen in den Tyrer Gefängnissen das noch schimmligere Brot zu bringen und nach und nach übernahm er mehr Aufgaben. Als Gothan volljährig wurde, war er verpflichtet, noch drei Jahre in der Wache zu arbeiten, um die Kosten für das Kinderheim und seine Unterkunft in der Kaserne zurückzuzahlen. Er wohnte auch jetzt noch dort, aber nach wie vor war Lianne seine einzige Freundin. Mit der Zeit entwickelte sich eine zarte Romanze zwischen ihnen. Gothan konnte an nichts anderes mehr denken, als daran, sie als Sklavin frei zu kaufen, zu heiraten und mit ihr ein eigenes Leben aufzubauen. Doch selbst als er als Wachmann endlich ein eigenes, mageres Gehalt bekam, sah er ein, dass er die erforderliche Summe nie alleine aufbringen würde.
Schweren Herzens heuerte Gothan also bei einem Sklavenhändler als Wache und Kundschafter an. Er würde etwa zwei Jahre fort sein, doch wenn er wieder käme, dann hätte er möglicherweise genug Geld, um endlich in eine glückliche Zukunft zu starten.
Er hasste sich dafür, dass er genau für die Leute arbeitete, die es ihm so schwer machten, seine Frau zu heiraten. Doch sie zahlten am Besten.
Gothan hatte Glück und sein Waffeneinsatz war auf der Reise selten einmal gefordert. Außer ein paar Schürfwunden zog er sich nie Verletzungen zu. Jeden Tag sehnte er sich nach Lianne und hoffte, dass es auch ihr gut ging. Oft war er kurz davor, seine verhassten Geldgeber zu verlassen und auf kürzestem Weg zurück zu reisen. Doch er wusste, das würde ihm seinem Lebenstraum nicht näher bringen. Also blieb er und betete und hoffte.
Als die letzten sechs Monate seiner Söldnerschaft anbrachen, begann seine Reise von Urik in die Stadt der Zwerge. Dies sollte sein vorläufig letzter großer Auftrag sein, danach wollte er sich auf den lang ersehnten Heimweg machen. Doch seine inzwischen unglaublich große Vorfreude platze innerhalb von Sekunden wie eine Seifenblase. Nach einem Überfall der Juradai hatte er nichts mehr als die Kleidung an seinem Körper. Sein ganzes Erspartes hatte er verloren. Nicht mal Wasser zum überleben hatte er.
Hier begegnete er Lynch, Goar, Yi’are und Lafeya, welche ihn gnädigerweise am Leben ließen, anders als Axel, einen flüchtigen Bekannten und Leidensgenossen. Gothan war sich die ganze Zeit nicht sicher, ob er die Gruppe wirklich mochte und ob sie ehrlich zu ihm war. Aber das war auch egal. Seine einzige Überlebenschance war, bei ihnen zu bleiben und zu tun, was sie wollten. Sie redeten davon, eine Stadt einzunehmen oder zu gründen,… diese größenwahnsinnigen Kleinabenteurer. Aber was sie auch vorhatten, zumindest bis zu nächsten Stadt wäre Gothan ihr Kundschafter, Söldner für Wasser und Nahrung und Handlanger. Und vielleicht, ganz vielleicht gab es ja immernoch eine Hoffnung für Lianne und ihn, falls sie ihn nicht inzwischen verlassen hatte….

Gotan

Athas Mikeman