Eve

Familiar von Lynch "Bound Demon"

Description:

Familiare können nicht angreifen!
1HP (Minion)
Saves: Nutzt Lynchs Werte

Speed 5, fly 3 (hover)

Konstante Vorteile(auch bei passivem Modus):
You gain a +2 bonus to Intimidate checks.
You can read and speak Abyssal.

Vorteile im aktiven Modus:
Alchemical Synergy: Once per encounter, when you hit a
bloodied creature adjacent to your bound demon, you gain 1d8
temporary hit points.
Level 11: 2d8 temporary hit points.
Level 21: 3d8 temporary hit points.

→Siehe Quellenbuch “Arcane Power” S:137 und folgende

Bio:

Diese etwa 20 Zentimeter große Erfüllung männlicher Tagträume erblickte vor 14 Jahren erstmals das Licht der Welt.
Herbeigerufen und in Form gebracht wurde das kleine Wesen welches auf den namen Eve hört von einem damals recht unwissenden 15 jährigen Jüngling.

Dieser damals noch recht junge und hormongesteuerte Mann war Lynch.
Lynch verbrachte zu jenem Zeitpunkt ganze Tage in verstaubten Archieven und verborgenen Lagern für Bücher um Informationen über seine Herkunft und seine Fähigkeiten zu erlangen. Aber da Gedanken und Gefühle, grade bei jungen Männern im Wachstum, nur zu gern in die Ferne schweifen und die abstrusesten Formen in der Gestalt von Träumen und Phantasien annehmen, gestalteten sich Lynchs Recherchen als recht bunt. So wanderten auch an Eve´s “Geburtstag” Lynchs Gedanken ab.

Die junge Obstverkäuferin auf dem Markt, die ihn täglich so verlockend anlächelte und die sowohl ansprechenden als auch freizügigen Illustrationen mancher mystisch angehauchten Wälzer liessen ihn träumen und sich in seinen Gedanken und Wünschen verlieren.
Lynch erwachte allerdings recht plötzlich und unsanft aus seinem Tagtraum von der jungen Frau mit dem Obstkorb, die sich wie die Wesen auf den Buchrändern verränkte und rekelte, als er den Geruch von verbranntem Fleisch wahrnahm und erschrocken feststellte, dass dieser von seiner eigenen Hand ausging.
Zwischen seinen Fingern hielt er eine Schriftrolle, an die er sich nicht annähernd erinnern konnte sie vorher jemals gesehen, geschweige denn berührt zu haben. Der Schmerz den Lynch verspürt hatte, ging auf jedenfall von dem Papier aus und als er seine Hand öffnete und seinen Handteller genauer besah erkannte er, statt der von ihm befürchteten Brandblasen, einzelne kleine Runen, die sich in sein Fleisch gebrannt hatten. Da die Schmerzen zunächst beendet waren und er nicht zurück in seine Träumerei versinken konnte, untersuchte Lynch das seltsame Schriftstück, welches ihm die Unterbrechung seiner Phantasien beschert hatte.
Nachdem er das Papier auseinander gerollt hatte, wurden seine Augen groß. Gegenüber den kleinen Bildern am Rand der großen Bücher war diese Illustration reinste Pornografie. Mit starrem Blick und schnell gehendem Atem verschlang der junge Mann förmlich jede Kleinigkeit der Zeichnung und vergaß jeden Gedanken an seine eigentliche Forschung.
Nachdem sich die erste Aufregung des adoleszierenden Zauberers gelegt hatte, schafften es seine Augen sogar sich von dem Bild, der nahezu nackten frauähnlichen Gestalt auf dem Papier, zu lösen und die seltsam anmutenden Schriftzeichen, am unteren Rand, leise für sich vorzulesen. Lynchs Stimme beendete grade die letzte Silbe, als die in seine Hand gebrannten Runen aufglimmten und die Figur auf dem Papier verschwand.
Lynch war der Panik nahe. Warum glimmte seine Hand? Und vor allem, warum war das Bild welches er nach Hause schmuggeln wollte nun zerstört? Lynch starrte erst auf seine nachglimmende Hand, die immer schwächer leuchtete und dann auf das leere Blatt Papier vor ihm.
Was für ein beschissener Tag es doch war. Lynch warf das nun leere Dokument in die Ecke des Raumes und legte seine Stirn auf die Tischplatte. Nun galt es die Gedanken zu sammeln…

Wo waren die Träume an die Obstverkäuferin hin entschwunden?

Eine sanfte und verführerische Stimme flüsterte ihm daraufhin in sein rechtes Ohr: “Meister, warum wollt ihr euch mit der Phantasie an eine kleinen Fruchtdirne abgeben, wenn ihr auch von mir träumen könnt?”
Lynch blickte herauf und sah das erste Mal in das aufreizende kleine Gesicht seiner neuen “Gefährtin”, die er wohl mit dem Rezitieren des alten Spruches und dem “einprägsamen” Kontakt mit dem Pergament an sich gebunden hatte und…
geriet erneut in Panik. Nichts konnte den Fünfzehnjährigen darauf vorbereiten einen kleinen, freizügigen, wohlgebauten und recht dreisten Dämon an sich zu binden, der zu allem Übel wohl auch noch seine Gedanken lesen konnte.

Es kostete Lynch Wochen seines Lebens, viel Schweiß und Tränen und vor allem all seine Disziplin um nicht an dem neuen Umstand seines Seins zu verzweifeln und sich mit dem kleinen Dämon der sich selber “Eve” nannte einig zu werden, dass sie nur besonders gute Freunde sein.

Eve selber empfand die gesamte Situation ihrer Schöpfung anscheinend als recht unterhaltsam.
Sie macht sich seit jenem Tag einen Spaß daraus, Lynch mit ihren kleinen aber wohl proportionierten Reizen zu verwirren und zu ärgern, wenn dieser sie durch das Brandmal in seiner Handfläche zu sich ruft. Ansonsten zeigt sich Eve allerdings auch als gute Freundin für Lynch. Sobald sie ihren Spaß hatte, unterstützt sie Lynch mit für ihn wertvollen Ratschlägen und dient ihm abwechselnd als gutes oder schlechtes Gewissen… je nachdem auf welche Schulter sie sich bei ihm setzt.

Eve

Athas Mikeman