Der Halbmond-Wald

1. Allgemeines
Der Halbmond-Wald ist die letzte Gegend in Athas, in der es die Bäume bis jetzt noch geschafft haben, zu überleben. Während es sonst maximal noch kleine Oasen mit wenigen großen Gewächsen gibt, findet sich hier im Umkreis von ca. 50 km ein Zustand von Natur, wie er sonst inzwischen vertrocknet ist. Im Norden dieses verbliebenen Natur-Idylls findet sich die große Stadt Nibeney, die es unter anderem auch mit Hilfe des Halbmond-Waldes zu so viel Wohlstand gebracht hat. Wo sonst gibt es inzwischen noch die Möglichkeit, kostbares Obst und Gemüse anzubauen?!
Doch nicht nur die Stadt profitiert von dem Biotop. Der Wald bietet vielen kleinen und großen Lebewesen Schatten, Schutz, Nahrung und Zuflucht vor der Wüstenwelt. Je mehr die Welt austrocknete, desto stärker bevölkerte sich der Crescent-Wald. Inzwischen finden sich hier fast die Hälfte aller noch in Athas lebenden Species. Gerade für größere Säugetiere stellt der Wald die letzte Überlebensmöglichkeit dar.

2. Die Eladrin im Crescent Wald
Doch nicht nur Tiere wohnen im Wald. Auch die Eladrin haben ihn zu ihrer Heimat gemacht. Ursprünglich in ganz Athas verstreut, flüchteten sie alle aus ihren vertrockneten Stätten hier hin. Zahlenmäßig durch diese großen Strapazen verringert schlossen sich die ehemals vielen Stämme zu einem großen Stamm zusammen. Sie leben verstreut im Wald in großen Familienverbänden, doch haben sie in der Mitte des Waldes einen Versammlungsplatz für Feste wie das Fest des großen Baumes, das Fest des sauberen Wassers und das Fest der Wiedervereinigung der Stämme. Ihr Anführer ist Eldriathan. Er hat sich durch besonnenen Führung und bedachtes Handeln im Angesicht der Wasserknappheit dafür empfohlen. Von allen angesehen und respektiert kämpft er dafür, zusammen mit allen anderen Eladrin, den Wald zu pflegen und zu erhalten. Der ganze Stamm weiß, sollten sie scheitern, wird das auch das Ende der Rasse sein. Unterstützt wurde Eldriathan bis vor kurzem von dem hohen Druiden Elidrion. Doch als das Wasser knapper wurde und die Bäume am Rande des Waldes anfingen zu trocken, machte sich dieser, begleitet von seiner Schülerin, auf die Reise um nach einer Rettung zu suchen. Er kehrte bis jetzt nicht heim und alles was den Eladrin bleibt, ist auf eine glückliche Rückkehr zu hoffen. Ihres Druiden beraubt, verschlechtert sich die Wasserlage im Wald zusehends. Trotz des Wissens, der Pflege und der Liebe der Eladrin sind die Bäume, die der Wüste am nächsten waren, inzwischen vertrocknet. Die Fläche des Waldes wird immer kleiner.
Zwischen den Eladrin und der Stadt Nibeney existiert eine lockere Handelsbeziehung. In früheren Tagen, als die Eladrin noch überschüssige Nahrung aus dem Wald hatten, tauschten sie diese auf dem Markt gegen notwendiges Werkzeug oder andere Güter. Inzwischen ist, zum Bedauern aller Beteiligten, der Handel zurück gegangen, da die Nahrung der Eladrin durch den Zustand des Waldes weniger geworden ist.

Der Halbmond-Wald

Athas Stina